Prophetischer Dienst Schweiz

Gott ist kein Sexmuffel

Gott ist kein Sexmuffel (1/5)

Gott ist kein Sexmuffel (2/5)

Homosexualität ist okey (3/5)

Sex vor der Ehe ist biblisch betrachtet legal (4/5)

Ist Sex dem Ledigen erlaubt – oder wann beginnt die Unreinheit?

Die Lizenz zum Sündigen

Alles ist erlaubt

Du musst wissen, dass alles, was dich vom Vater trennte, am Kreuz eliminiert wurde. Das Werk am Kreuz ist vollkommen. Alles wurde am Kreuz vollbracht:

Gal 2,19-20 (NGÜ) In Wirklichkeit jedoch ´habe ich mit dem Gesetz nichts mehr zu tun;` ich bin durch das Urteil des Gesetzes dem Gesetz gegenüber gestorben, um ´von jetzt an` für Gott zu leben; ich bin mit Christus gekreuzigt. Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir. Und solange ich noch dieses irdische Leben habe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sich selbst für mich hingegeben hat. 

Du warst also mit Ihm am Kreuz! Der Tod unseres Selbst ist nicht getrennt von Seinem Tod. Das heißt: Du warst tatsächlich am Kreuz mit Ihm. Du bist mit Ihm gestorben! Auf geheimnisvolle Weise warst du dabei, als Er an Seinem Kreuz hing und starb. Dieselben Nägel, die Seine Hände durchbohrten, durchbohrten auch deine. Dadurch fand deine komplette Wiederherstellung und Versöhnung mit dem Vater statt, und du kannst dem durch eigenes Bemühen nichts mehr hinzufügen. Das, was dich vom Vater trennte, also die Sünde, wurde am Kreuz komplett ausgelöscht.

Du musst auch wissen, dass Sünde keine Handlung ist. Im Griechischen wird hierfür das Wort „hamartia“ verwendet, was Zielverfehlung bedeutet. Als eine an Jesus Christus gläubige Person hast du nun durch Ihn das Ziel getroffen und deine sündige Natur, dein zielverfehltes Herz, starb dabei am Kreuz! Im eigentlichen Sinne können wir demzufolge gar nicht mehr sündigen, doch verwende ich hier dieses Wort dennoch, da es den meisten Christen derart geläufig ist.

Röm. 6,2-3 (NGÜ) Niemals! Wir sind doch, was die Sünde betrifft, gestorben. Wie können wir da noch länger mit der Sünde leben? Oder wisst ihr nicht, was es heißt, auf Jesus Christus getauft zu sein? Wisst ihr nicht, dass wir alle durch diese Taufe mit einbezogen worden sind in seinen Tod?

Dein altes Ich wurde damit komplett vernichtet.

Haben wir nun die Freiheit zu «sündigen», oder haben wir Freiheit von der Sünde?

1. Kor. 6,12 (Elb) Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.

1. Kor. 10,23 (Elb) Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.

Paulus wird den Satz, „Alles ist mir erlaubt“, nicht umsonst aufgegriffen haben. Die Gläubigen in Korinth benutzten ihn als Argument bei ihren Meinungsverschiedenheiten. Interessanterweise widerspricht Paulus dieser Behauptung nicht. Er betont auch nicht, dass der Satz nicht stimme. Er sagt nur, dass nicht alles nützlich, resp. hilfreich für uns ist (was für sich schon ein Hammer ist)! Die einzigen Fragen, die uns also beschäftigen dürfen, sind, ob es uns etwas nützt, oder erbaulich, bzw. freiheitsfördernd ist.

Was bedeutet nun die „Lizenz zum Sündigen“ bzw. die Aussage, „alles ist mir erlaubt“, – und was bedeutet es nicht? Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Und vorab vor allem eines: Diese Lizenz ist keine Aufforderung, dein Leben oder das von anderen ohne Sinn und Verstand zu ruinieren (obwohl du auch dazu die Freiheit hast) – denn Gott wird dich immer lieben, du bist Sein Kind, du bist erlöst.

  • Auch als Christ wirst du aus der Sicht des Gesetzes falsche Dinge tun – und zwar bis an dein Lebensende
  • Alle deine Sünden sind dir vergeben, du bist von ihnen gereinigt, und sie spielen vor Gott keine Rolle mehr. Das gilt für alle Sünden – vor und nach deiner Bekehrung
  • Es hat keinen Zweck, das «Sündigen» vermeiden zu wollen – das ist der völlig falsche Ansatz. Konzentriere dich lieber auf das neue Leben, das du empfangen hast
  • Je mehr du dich abmühst, nicht zu «sündigen», desto mehr geht es um dich. Lass Gott Sein Werk der Veränderung in dir tun und versuch nicht, selbst nachzuhelfen
  • Du musst nicht alles Böse ausprobieren, das dir in den Sinn kommt – es reicht völlig aus, sich auf das zu beschränken, was dich immer schon gereizt hat
  • Wundere dich nicht, wenn dich das Erlaubte jedoch plötzlich nicht mehr reizt (nachdem es nun nicht mehr verboten ist)
  • Wer das «Sündigen» vermeiden will, wird zwangsläufig unter dem Gesetz enden
  • Wenn du “sündigst”, willst du damit vielleicht deine Lage verbessern. Aber passiert das wirklich? Nützt es dir so, wie du es dir wünschst?
  • Es ist ok, wenn dich dein Tun und Lassen bedrückt – aber du kannst dir überlegen, warum dem so ist. Ist deine Bedrückung ein Resultat des Gesetzes oder das deines neuen Lebens? Mit anderen Worten: Hast du dich unter das Gesetz begeben, das dich anklagt, oder passt dein Handeln einfach nicht zu deinem neuen Leben?
  • Wenn du verstanden hast, dass du neu geboren wurdest, und was das alles beinhaltet, solltest du dich nicht wundern, dass dir das «Sündigen» manchmal schwerfällt
  • Du musst nicht perfekt sein (das müssen nur Gesetzesbefolger), sondern einfach der Mensch, der du bist (die Gnade macht’s möglich)
  • Ohne echte innere Veränderung wirst du weiterhin Sachen machen, die dir und anderen nichts nützen
  • Echte innere Veränderung braucht allerdings Zeit
  • Du musst nicht «sündigen», damit du mehr Gnade bekommst – die Gnade (das ist Christus selbst) besitzt du sowieso
  • Auch wenn du unter der Gnade bist, wirst du dennoch immer wieder “sündigen”, weil deine Veränderung eben Zeit braucht
  • Die Freiheit zum «Sündigen» beinhaltet nicht die Freiheit von allen natürlichen Folgen deines Handelns
  • Aber auch bei den möglichen Folgen unseres Handelns können wir mit Gottes Hilfe rechnen – denn Er will uns immer helfen
  • Erst durch das «Sündigen» wirst du merken, dass so einiges gar keine Sünde ist, oder es längst nicht so interessant ist, wie du dachtest
  • Weil du andere Menschen liebst, wirst du manches auch ganz einfach nicht mehr tun wollen
  • Du wirst nicht „mehr“ «sündigen» als zuvor unter dem Gesetz – es gibt kein mehr und weniger, wenn es um Sünde geht; aber dein «Sündigen» unter der Gnade wird sich anders anfühlen als unter dem Gesetz
  • Wenn du unter diesem oder jenem «Sündigen» leidest, dann denke über die Gnade nach und halte dich vom Gesetz fern
  • Sei dir gewiss, dass dein Handeln Gottes Werk der Veränderung in dir niemals behindern kann (nur deine innere Hingabe an das Gesetz kann das)

Die Lizenz zum «Sündigen», beziehungsweise die Tatsache „Alles ist erlaubt“, ist nichts, was dich ins Unglück stürzen soll. Aber sie ist Teil deiner Freiheit. Du „musst“ lernen, mit dieser Freiheit umzugehen. Denn so zu leben, als sei das «Sündigen» sowohl unter Gesetz als auch unter Gnade total verboten – bleibt ein Leben unter dem Gesetz! Dann macht die Gnade in unserem praktischen Leben gar keinen Unterschied.

Und es wäre schade für deine Jahre auf diesem Planeten, wenn du nur von „Alles ist erlaubt“ weißt – nichts aber von dem Teil der Erlösung, der sich auf dein Leben hier und jetzt bezieht. Gott hat eine Art der Veränderung für dich, die den Satz „Alles ist erlaubt“ nicht nur möglich, sondern sogar nötig macht. Wir alle haben den Drang nach Veränderung in uns – bloß eben nicht die Mittel dazu. Das ist seit Jesus Christus komplett anders geworden. Hüten wir uns aber lieber, Ihm zu sehr helfen zu wollen bei unserer Veränderung!

Traumdeutung 1/4

Durch Träume spricht Gott immer wieder zu uns. Meist sind diese Botschaften jedoch verschlüsselt und deshalb beachten wir sie nicht. Aber durch den Heiligen Geist haben wir Zugang zur göttlichen „Entschlüsselungs-Software”, wie es schon der berühmte König Salomo wusste: “Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.” (Sprüche Salomos 25,2). Wenn wir auf dieser Ebene danach suchen, werden wir das Reden Gottes in unseren Träumen erkennen können. In dieser Videoserie wirst du deine Traumsprache besser verstehen lernen und die Bedeutung von Symboliken kennen lernen. Es wird dir helfen unterscheiden zu können, ob es sich dabei um einen seelsorgerlichen, um einen richtungweisenden, um einen dämonischen, um einen Traum der Verarbeitung usw. handelt.