Prophetischer Dienst Schweiz

Glaubst du an einen gewalttätigen Gott?

Glaubt man der Bibel, dann hat Gott zur Zeit Moses Völkermorde und Tieropfer befohlen (siehe als Beispiel die nachfolgenden Verse im 5. Buch Mose).

Deu 13:2 Wenn ein Prophet oder ein Traumseher in deiner Mitte auftritt und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt Deu 13:3 und dabei sagt: “Lass uns anderen Göttern folgen und ihnen dienen!”, Göttern, die du nicht kennst; und wenn das Zeichen oder das Wunder, das er dir genannt hat, eintrifft, Deu 13:4 dann sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn Jahwe, euer Gott, prüft euch, ob ihr ihn mit Herz und Seele liebt. Deu 13:5 Ihr sollt Jahwe, eurem Gott, folgen und Ehrfurcht vor ihm haben. Seine Gebote sollt ihr halten, seinen Weisungen gehorchen, ihm dienen und ihm treu sein. Deu 13:6 Jener Prophet oder Traumseher aber muss getötet werden. Denn er wollte euch zum Abfall von Jahwe, eurem Gott, verleiten, der euch aus Ägypten herausführte und aus dem Sklavenhaus erlöste. Er wollte dich von dem Weg abbringen, auf dem Jahwe, dein Gott, dir zu gehen befohlen hat. Du sollst das Böse aus deiner Mitte beseitigen. Deu 13:7 Wenn dich dein leiblicher Bruder, dein Sohn, deine Tochter, deine Frau in deinen Armen oder dein bester Freund verführen will und sagt: “Komm, lass uns anderen Göttern dienen!” – Göttern, die weder du noch deine Vorfahren gekannt haben, Deu 13:8 Göttern der Völker, die um euch her wohnen, mögen sie nah oder fern von euch sein, von einem Ende der Erde bis zum andern –, Deu 13:9 dann sollst du ihm nicht nachgeben und nicht auf ihn hören. Du sollst ihn nicht schonen, ihn nicht schützen und kein Mitleid mit ihm haben, Deu 13:10 sondern du musst ihn unbedingt umbringen. Du sollst als Erster Hand an ihn legen, um ihn zu töten, und danach das ganze Volk. Deu 13:11 Du musst ihn zu Tode steinigen, denn er hat versucht, dich von Jahwe, deinem Gott, abzubringen, der dich doch aus dem Sklavenhaus Ägyptens herausgeführt hat. Deu 13:12 Ganz Israel soll es hören, damit sie sich fürchten und nie mehr solch eine böse Sache in deiner Mitte tun. Deu 13:13 Wenn du aus einer deiner Städte, die Jahwe, dein Gott, dir zur Wohnung gibt, die Nachricht hörst, Deu 13:14 es sei ein übles Gesindel aus deiner Mitte hervorgegangen und habe die Einwohner der Stadt verführt und gesagt: “Kommt, lasst uns anderen Göttern dienen!” – Göttern, die ihr nicht gekannt habt –, Deu 13:15 dann sollst du das genau untersuchen, nachforschen und nachfragen. Und wenn sich der Bericht als wahr erweist, wenn es stimmt, dass diese Schandtat in deiner Mitte verübt worden ist, Deu 13:16 dann sollst du an den Einwohnern dieser Stadt den Bann vollstrecken, du sollst sie mit dem Schwert erschlagen, auch ihr Vieh. Deu 13:17 Sämtliche Beute sollst du mitten auf dem Platz aufhäufen und dann die Stadt und ihre ganze Beute anzünden. Sie soll als Ganzopfer für Jahwe, deinen Gott, völlig verbrennen und ewig ein Schutthaufen bleiben. Niemals darf sie wieder aufgebaut werden. Deu 13:18 Von dem Gebannten darf nicht das Geringste in deiner Hand hängen bleiben, damit Jahwe von seinem glühenden Zorn ablässt und dir Barmherzigkeit schenkt; dass er sich über dich erbarmt und dich zahlreich macht, wie er es deinen Vorfahren geschworen hat; Deu 13:19 sofern du auf Jahwe, deinen Gott, hörst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebe, dass du tust, was vor Jahwe, deinem Gott, recht ist.


Ein gewalttätiger Gott ist ein Gott nach dem Bild des Menschen. Kann es sein, dass uns das alte Testament nicht die wahre Natur Gottes zeigt, sondern lediglich die Sichtweise der damals lebenden Menschen, da uns Jesus ein ganz anderes Bild über den Vater zeichnet? Paulus sagt uns zudem, dass wir Nachahmer Gottes sein sollen. Da gibt es keine Ausnahme! Sei solange ein Nachahmer Gottes, außer wenn Gott angeblich wütend und gewalttätig ist, dann sei bitte kein Nachahmer Gottes. Wenn dir gesagt wird, dass du ein Nachahmer Gottes bist und Jesus dir Liebe zu unseren Feinden und Gewaltlosigkeit befiehlt, dann, weil Gott gewaltlos ist und Seine Feinde liebt. Die Frucht, die der Geist Gottes hervorbringt besteht immer aus Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Denk darüber nach.

Jesus von Nazareth lehrt uns unzweifelhaft: “Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen” (Lukas 6, 27). Auch das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Gleiches lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Bei Jeremia ist z. B. das Gotteswort zu lesen: “Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte, nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft.” (Jeremia 7, 22)

Jesus sagt sehr ausdrücklich, dass alles, was stiehlt, tötet und zerstört, nicht von Seinem Vater kommt, sondern nur das, was Leben gibt (Joh. 10,10). Es ist niemals okay, das alte Testament zu zitieren, um etwas gutzuheißen und zu unterstützen, das Jesus eindeutig verbietet!

Auf dem Berg der “Verklärung” sprach zudem Gott unmissverständlich zu den Jüngern: “»…Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!” (Lk. 9,35) Und in Joh. 10,30 sagt Jesus: “Ich und der Vater sind eins.” Da Jesus und der Vater eins sind, kann die Darstellung eines gewalttätigen, himmlischen Vaters im AT nicht akkurat sein.

Die Lizenz zum Sündigen

Alles ist erlaubt

Du musst wissen, dass alles, was dich vom Vater trennte, am Kreuz eliminiert wurde. Das Werk am Kreuz ist vollkommen. Alles wurde am Kreuz vollbracht:

Gal 2,19-20 (NGÜ) In Wirklichkeit jedoch ´habe ich mit dem Gesetz nichts mehr zu tun;` ich bin durch das Urteil des Gesetzes dem Gesetz gegenüber gestorben, um ´von jetzt an` für Gott zu leben; ich bin mit Christus gekreuzigt. Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir. Und solange ich noch dieses irdische Leben habe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sich selbst für mich hingegeben hat. 

Du warst also mit Ihm am Kreuz! Der Tod unseres Selbst ist nicht getrennt von Seinem Tod. Das heißt: Du warst tatsächlich am Kreuz mit Ihm. Du bist mit Ihm gestorben! Auf geheimnisvolle Weise warst du dabei, als Er an Seinem Kreuz hing und starb. Dieselben Nägel, die Seine Hände durchbohrten, durchbohrten auch deine. Dadurch fand deine komplette Wiederherstellung und Versöhnung mit dem Vater statt, und du kannst dem durch eigenes Bemühen nichts mehr hinzufügen. Das, was dich vom Vater trennte, also die Sünde, wurde am Kreuz komplett ausgelöscht.

Du musst auch wissen, dass Sünde keine Handlung ist. Im Griechischen wird hierfür das Wort „hamartia“ verwendet, was Zielverfehlung bedeutet. Als eine an Jesus Christus gläubige Person hast du nun durch Ihn das Ziel getroffen und deine sündige Natur, dein zielverfehltes Herz, starb dabei am Kreuz! Im eigentlichen Sinne können wir demzufolge gar nicht mehr sündigen, doch verwende ich hier dieses Wort dennoch, da es den meisten Christen derart geläufig ist.

Röm. 6,2-3 (NGÜ) Niemals! Wir sind doch, was die Sünde betrifft, gestorben. Wie können wir da noch länger mit der Sünde leben? Oder wisst ihr nicht, was es heißt, auf Jesus Christus getauft zu sein? Wisst ihr nicht, dass wir alle durch diese Taufe mit einbezogen worden sind in seinen Tod?

Dein altes Ich wurde damit komplett vernichtet.

Haben wir nun die Freiheit zu «sündigen», oder haben wir Freiheit von der Sünde?

1. Kor. 6,12 (Elb) Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.

1. Kor. 10,23 (Elb) Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.

Paulus wird den Satz, „Alles ist mir erlaubt“, nicht umsonst aufgegriffen haben. Die Gläubigen in Korinth benutzten ihn als Argument bei ihren Meinungsverschiedenheiten. Interessanterweise widerspricht Paulus dieser Behauptung nicht. Er betont auch nicht, dass der Satz nicht stimme. Er sagt nur, dass nicht alles nützlich, resp. hilfreich für uns ist (was für sich schon ein Hammer ist)! Die einzigen Fragen, die uns also beschäftigen dürfen, sind, ob es uns etwas nützt, oder erbaulich, bzw. freiheitsfördernd ist.

Was bedeutet nun die „Lizenz zum Sündigen“ bzw. die Aussage, „alles ist mir erlaubt“, – und was bedeutet es nicht? Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Und vorab vor allem eines: Diese Lizenz ist keine Aufforderung, dein Leben oder das von anderen ohne Sinn und Verstand zu ruinieren (obwohl du auch dazu die Freiheit hast) – denn Gott wird dich immer lieben, du bist Sein Kind, du bist erlöst.

  • Auch als Christ wirst du aus der Sicht des Gesetzes falsche Dinge tun – und zwar bis an dein Lebensende
  • Alle deine Sünden sind dir vergeben, du bist von ihnen gereinigt, und sie spielen vor Gott keine Rolle mehr. Das gilt für alle Sünden – vor und nach deiner Bekehrung
  • Es hat keinen Zweck, das «Sündigen» vermeiden zu wollen – das ist der völlig falsche Ansatz. Konzentriere dich lieber auf das neue Leben, das du empfangen hast
  • Je mehr du dich abmühst, nicht zu «sündigen», desto mehr geht es um dich. Lass Gott Sein Werk der Veränderung in dir tun und versuch nicht, selbst nachzuhelfen
  • Du musst nicht alles Böse ausprobieren, das dir in den Sinn kommt – es reicht völlig aus, sich auf das zu beschränken, was dich immer schon gereizt hat
  • Wundere dich nicht, wenn dich das Erlaubte jedoch plötzlich nicht mehr reizt (nachdem es nun nicht mehr verboten ist)
  • Wer das «Sündigen» vermeiden will, wird zwangsläufig unter dem Gesetz enden
  • Wenn du “sündigst”, willst du damit vielleicht deine Lage verbessern. Aber passiert das wirklich? Nützt es dir so, wie du es dir wünschst?
  • Es ist ok, wenn dich dein Tun und Lassen bedrückt – aber du kannst dir überlegen, warum dem so ist. Ist deine Bedrückung ein Resultat des Gesetzes oder das deines neuen Lebens? Mit anderen Worten: Hast du dich unter das Gesetz begeben, das dich anklagt, oder passt dein Handeln einfach nicht zu deinem neuen Leben?
  • Wenn du verstanden hast, dass du neu geboren wurdest, und was das alles beinhaltet, solltest du dich nicht wundern, dass dir das «Sündigen» manchmal schwerfällt
  • Du musst nicht perfekt sein (das müssen nur Gesetzesbefolger), sondern einfach der Mensch, der du bist (die Gnade macht’s möglich)
  • Ohne echte innere Veränderung wirst du weiterhin Sachen machen, die dir und anderen nichts nützen
  • Echte innere Veränderung braucht allerdings Zeit
  • Du musst nicht «sündigen», damit du mehr Gnade bekommst – die Gnade (das ist Christus selbst) besitzt du sowieso
  • Auch wenn du unter der Gnade bist, wirst du dennoch immer wieder “sündigen”, weil deine Veränderung eben Zeit braucht
  • Die Freiheit zum «Sündigen» beinhaltet nicht die Freiheit von allen natürlichen Folgen deines Handelns
  • Aber auch bei den möglichen Folgen unseres Handelns können wir mit Gottes Hilfe rechnen – denn Er will uns immer helfen
  • Erst durch das «Sündigen» wirst du merken, dass so einiges gar keine Sünde ist, oder es längst nicht so interessant ist, wie du dachtest
  • Weil du andere Menschen liebst, wirst du manches auch ganz einfach nicht mehr tun wollen
  • Du wirst nicht „mehr“ «sündigen» als zuvor unter dem Gesetz – es gibt kein mehr und weniger, wenn es um Sünde geht; aber dein «Sündigen» unter der Gnade wird sich anders anfühlen als unter dem Gesetz
  • Wenn du unter diesem oder jenem «Sündigen» leidest, dann denke über die Gnade nach und halte dich vom Gesetz fern
  • Sei dir gewiss, dass dein Handeln Gottes Werk der Veränderung in dir niemals behindern kann (nur deine innere Hingabe an das Gesetz kann das)

Die Lizenz zum «Sündigen», beziehungsweise die Tatsache „Alles ist erlaubt“, ist nichts, was dich ins Unglück stürzen soll. Aber sie ist Teil deiner Freiheit. Du „musst“ lernen, mit dieser Freiheit umzugehen. Denn so zu leben, als sei das «Sündigen» sowohl unter Gesetz als auch unter Gnade total verboten – bleibt ein Leben unter dem Gesetz! Dann macht die Gnade in unserem praktischen Leben gar keinen Unterschied.

Und es wäre schade für deine Jahre auf diesem Planeten, wenn du nur von „Alles ist erlaubt“ weißt – nichts aber von dem Teil der Erlösung, der sich auf dein Leben hier und jetzt bezieht. Gott hat eine Art der Veränderung für dich, die den Satz „Alles ist erlaubt“ nicht nur möglich, sondern sogar nötig macht. Wir alle haben den Drang nach Veränderung in uns – bloß eben nicht die Mittel dazu. Das ist seit Jesus Christus komplett anders geworden. Hüten wir uns aber lieber, Ihm zu sehr helfen zu wollen bei unserer Veränderung!

Warum erheben wir die Stimme und schreien, wenn wir wütend sind?

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Warum erheben wir die Stimme und fangen an zu schreien, wenn wir wütend und zornig werden? Weshalb schreien wir uns gegenseitig an? Warum schreien wir eine Person an, obwohl sie ganz in unserer Nähe ist? Weshalb können wir nicht mit ihm oder mit ihr in einem ruhigen Ton reden? Warum überhaupt schreien wir eine Person an, wenn wir genervt und wütend sind?

Wenn zwei Menschen sich gegenseitig wütend machen, ist zwischen ihren beiden Herzen ein Abstand entstanden. Sie haben das Gefühl, nicht verstanden zu werden. Um diese Distanz, diesen Abgrund zu überwinden, schreien sie. Je mehr Frust und Enttäuschung präsent sind, desto lauter werden sie schreien, um sich über die Entfernung überhaupt noch „hören“ zu können.

Doch was passiert, wenn sich zwei Menschen ineinander verlieben? Sie schreien sich nicht an, sondern reden ganz ruhig miteinander. Warum? Weil ihre Herzen sehr nahe sind. Es gibt praktisch keine Entfernung zwischen ihnen. Und was passiert, wenn die Liebe dieser beiden stärker wird und noch mehr wächst? Dann genügt ein Flüstern und am Ende versteht man sich auch ganz ohne Worte. Es reicht, sich gegenseitig anzusehen.

Wenn du also das nächste Mal deine Stimme erhebst und deine Lieblingsperson anschreist, dann denke daran, dass sich da womöglich eine kleine Kluft zwischen euren Herzen gebildet hat, die mit jedem Schreien ein wenig grösser wird. Sprüche 15,1 sagt dazu: „Eine sanfte Antwort dämpft die Erregung, eine kränkende Rede reizt zum Zorn.“

So wünsche ich euch allen eine besinnliche Weihnachtszeit, und dass ihr sie nutzt, einander wieder näher zu kommen, bis jede ungesunde Distanz überwunden ist und (liebevolle) Blicke wieder lauter reden als Worte.

Herzlichst

Pierre

Die Bibel sagt ganz klar…

Wir lesen die Bibel nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir sind. Wenn man eine bestimmte Lehre in der Bibel finden möchte, wird man sie auch finden. Wir alle lesen unsere eigenen Vorstellungen in den Text mit rein. Und natürlich denkt jeder, dass es der andere ist, der eine falsche Vorstellung von Gott, bzw. dem Text hat. Jeder bringt seine eigenen vorgefassten Ansichten mit, wenn er etwas liest, inklusive der Bibel. 42.000 (!) christliche Konfessionen lassen an der Aussage “die Bibel sagt ganz klar…” doch einige Zweifel aufkommen! Wir lesen die Bibel nie objektiv, sondern immer interpretierend. Wie wir die Bibel lesen sagt mehr über uns aus als über die Bibel. Das Problem ist, dass wenn wir meinen, dass die Art, wie wir die Bibel lesen, die einzig richtige ist, dann trennt uns das von unseren Brüdern und Schwestern, die zu anderen Schlussfolgerungen kommen, weil sie ja nicht nur uns widersprechen, sondern Gott!

Wenn wir meinen, wir müssten nur mehr beten, damit Einheit unter Christen kommt, dann erliegen wir einer Täuschung. Oftmals beten wir mit scheinbar demütigem Herzen um Einheit, meinen aber in Wirklichkeit, dass Gott dem anderen offenbaren muss, dass er falsch liegt. Wenn alle dann einst erkannt haben, dass sie sich irren und dann die gleiche Meinung haben wie wir, dann haben wir Einheit. So einfach ist das. Nein, so einfach ist das eben nicht.

Laut Epheser 4,13 ist Einheit ein Prozess. Es ist ein Prozess in Herz und Kopf bei jeder einzelnen Person. Denn wir sind aufgerufen, die Einheit des Geistes zu wahren, durch das Band des Friedens (s. Eph. 4) und indem wir einander in Liebe ertragen. Wieso in Liebe ertragen? Wenn wir alle einer Meinung sind, was gibt es da zu ertragen? Dann ist es doch leicht, zu lieben und Frieden zu halten. Genau, schwer wird es dann, wenn wir nicht einer Meinung sind, sogar bei Fragen, die wir als fundamental wichtig halten. Und da sollen wir uns trotzdem lieben und Frieden halten? Ja! Wir sollen ja sogar unsere Feinde lieben. Reife und Liebe erweisen sich erst da, wo unsere Auffassungen und Anschauungen auseinander gehen. Sie erweisen sich im Umgang mit unseren anders-denkenden Mitmenschen. Paulus fand es sogar so wichtig, nicht zu streiten, dass wir uns sogar lieber übervorteilen lassen (1. Kor.6,7). Wir Christen sind aber leider Weltmeister im Streiten und darin, uns die Bibel um die Ohren zu hauen. Wir verteidigen unsere Sichtweise, in der Meinung, es sei Gottes Sichtweise und hören dem anderen gar nicht mehr richtig zu. Dann meinen wir auch noch, es sei Liebe, wenn wir den anderen ausschließen, ihn warnen, bzw. vor ihm warnen, sogar drohen und diffamieren. Eigentlich ist uns ja klar, dass wir nicht schlecht übereinander reden sollen (z.B. Titus 3,2). Wir tun es aber dennoch am laufenden Band, sobald jemand zu einem anderen Schluss über einen Bibeltext kommt als wir. Ist es wirklich Liebe, wenn wir uns dann vom anderen abwenden und ihn schlecht machen?

Wir alle kennen und zitieren häufig die Verse aus 1. Korinther 13:
4 Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet.
5 Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.
6 Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit.
7 Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand.
8 Die Liebe vergeht niemals.

Sind wir geduldig und freundlich mit denen, die nicht unsere (Lehr-)Meinungen teilen?
Gott, der allmächtig, allwissend und allgegenwärtig ist, hätte doch sicher Mittel und Wege gehabt, die Wahrheit über alles, worüber wir uns so streiten, ein wenig deutlicher zu machen. So deutlich, dass nicht zig verschiedene Religionen und zig verschiedene Untergruppen, Konfessionen und Denominationen entstehen. Offensichtlich hat Gott kein so großes Problem wie wir selbst damit, dass Seine Kinder zu lauter unterschiedlichen Sichtweisen kommen, denn man findet kaum einen Menschen, der in allem so denkt wie wir selbst. Offensichtlich geht es Gott viel mehr darum, wie wir miteinander in all unseren Unterschiedlichkeiten umgehen. Darin wird die Liebe sichtbar. Und Liebe ist nicht hart und richtend, sie ist geduldig und freundlich. Sie lässt dem anderen die Freiheit, die wir uns für uns selbst wünschen

Gott richtet uns nicht!

Liebe Freunde,
gerne möchte ich mit euch über das Thema Richten sprechen, das mir sehr auf dem Herzen liegt, da unter uns Christen oft die Meinung vorherrscht, Gott richte uns. Doch dem ist glücklicherweise nicht so. Seine Gnade ist absolut vollkommen, doch weil wir fast alle noch mehr Gesetzlichkeit in uns haben, als uns lieb und bewusst ist, haben wir oft grosse Mühe, Seine Gnade wirklich zu verstehen und anzunehmen. Doch das soll sich ändern, und so hoffe ich, euch damit in eine grössere Freiheit führen zu dürfen.
Gott ist nicht derjenige, dem das Richten auf dem Herzen liegt – wir Menschen sind es, die das Richten zu lieben scheinen.
In Joh. 5,22 sagt Jesus: “Der Vater richtet niemanden, sondern hat das Gericht dem Sohn übergeben.”
Das Bild eines Gottes, der mit einem großen Richthammer im Himmel sitzt und dir sagt, was du alles richtig oder falsch machst, ist völlig unzutreffend. Jesus sagt, dass Sein Vater niemanden richtet – Ihm, dem Sohn ist das Richten anvertraut.
Joh. 12,47: “Und wer meine Worte hört und bewahrt sie nicht, den richte ich nicht; denn ich bin nicht gekommen, dass ich die Welt richte, sondern dass ich die Welt rette.”
Das ist es im Wesentlichen, was Jesus über Seine Aufgabe als Richter sagt. Wenn du Seine Worte nicht bewahrst/beachtest/befolgst, also ungehorsam bist und nicht tust, was richtig ist, oder etwas Falsches machst, wird Jesus dich nicht richten!
Das passt nicht zu dem Konzept, dass Gott unser Leben durchforscht und schaut, wofür Er uns richten muss und wofür Er uns segnen kann. Er will nicht richten, Er will retten.
Wenn der Vater nicht richtet, und Jesus richtet auch nicht – wer ist es dann, der überhaupt richtet? Vielleicht der Heilige Geist?
Aber Johannes 16 sagt uns, dass Er unser Tröster/Beistand ist und unsere Augen öffnen wird – unter anderem tatsächlich für das Gericht – nämlich, dass der Fürst dieser Welt gerichtet ist (am Kreuz geschah das!). Nirgendwo steht geschrieben, dass der Heilige Geist uns richtet. Die Person, die richtet, ist die, der du jeden Tag im Spiegel ins Gesicht schaust! Wir sind unglaublich gut darin, uns selbst und andere zu richten (oft, ohne es zu merken!). Wir könnten fast schon einen Doktortitel im Richten bekommen!
Deswegen sagt Jesus in Mt. 7,1: “Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!”
Wenn du sein willst wie Gott, dann richte nicht! Wenn Er nicht richtet, dann sollten wir das vielleicht auch nicht tun?
Er sagt also, wir sollen nicht richten, damit wir selbst nicht gerichtet werden, denn genauso, wie wir andere richten (oder beurteilen), so werden wir gerichtet (beurteilt) werden.
Lukas 6,37-38: “Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben. Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.” Der Kontext lässt erkennen, dass es bei dem Maß nicht um Geld geht, sondern ums Richten! So, wie du gibst, wie du austeilst (Gnade oder Verurteilung?), so wird dir zurückgegeben werden. Die Frage ist nur, von wem? Warum steht da:
“Richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet.” (Mit anderen Worten, wenn du richtest, wirst auch du gerichtet.) Wenn also der Vater nicht richtet und Jesus und der Heilige Geist ebenso wenig, wer richtet uns dann als Reaktion auf unser eigenes Richten? Wir selbst! Wir richten den Standard auf, an dem wir von unseren Mitmenschen gemessen und gerichtet werden.
Folgende Überlegungen können dir helfen, verurteilende Gedanken über dich selbst und andere loszuwerden.
  • Ist das wahr?
  • Kannst du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
  • Wie reagierst du, was passiert, wenn du diesem Gedanken glaubst?
  • Wer wärst du ohne diese Gedanken?
In Lukas 6:27 lesen wir: «Euch aber, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde! Tut wohl denen, die euch hassen!»
Bis du deinen Feind nicht als Freund sehen kannst, ist deine Arbeit an dir selbst noch nicht abgeschlossen. Gott liebt uns, da Er eine völlig andere Perspektive hat, ja Er liebt sogar Seine Feinde! Und dazu fordert uns die Schrift auf. Egal ob jemand anderer Meinung, oder ein schwieriger Mensch ist, wir ihn nicht verstehen, er oft unbedachte Worte spricht und uns damit verletzt – es hat NIE mit deinem Gegenüber zu tun. Es hat immer mit deiner eigenen Sichtweise zu tun.
Wir alle sehnen uns danach, dass wir geliebt werden, wie wir sind und wo wir gerade stehen. Wir wünschen uns die Freiheit, wir selbst sein zu dürfen. Das müssen wir auch allen anderen zugestehen, und das fängt in unserem Denken an. Wenn wir die Einheit, Liebe und den Frieden untereinander erleben wollen, dann dürfen wir uns keine verurteilenden und ausgrenzenden Gedanken mehr erlauben. Wir können das Gespräch miteinander suchen und einander auch trotz unterschiedlicher Auffassungen und Schlussfolgerungen lieben und miteinander weitergehen – das ist Reife – und darüber freut sich Gott.

Bist du FÜR oder GEGEN Menschen?

Gottes Regeln

Gottes Regeln und Richtlinien waren dem Menschen zum Segen gegeben. Sie waren ihm gegeben, um ihm zu dienen. Stelle also niemals diese Regeln über den Menschen, denn der Mensch ist höhergestellt als jedes Gesetz (Joh. 10,34; Ps. 82,6; Mk. 12,31). Sei dir im Klaren, die Liebe ist das höchste Gebot im Universum und nicht das Gesetz! Regeln und Gebote waren FÜR den Menschen, also benutze sie nicht GEGEN den Menschen, sonst machst du etwas das ein Segen hätte sein sollen, zur Last und zum Fluch!

 

Haben wir eine Lizenz zum Sündigen?

Ist alles erlaubt?

Du musst wissen, dass alles, was dich vom Vater trennte, am Kreuz eliminiert wurde. Das Werk am Kreuz ist vollkommen. Alles wurde am Kreuz vollbracht:

Gal 2,19-20 (NGÜ) In Wirklichkeit jedoch ´habe ich mit dem Gesetz nichts mehr zu tun;` ich bin durch das Urteil des Gesetzes dem Gesetz gegenüber gestorben, um ´von jetzt an` für Gott zu leben; ich bin mit Christus gekreuzigt. Nicht mehr ich bin es, der lebt, nein, Christus lebt in mir. Und solange ich noch dieses irdische Leben habe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mir seine Liebe erwiesen und sich selbst für mich hingegeben hat. 

Du warst also mit Ihm am Kreuz! Der Tod unseres Selbst ist nicht getrennt von Seinem Tod. Das heißt: Du warst tatsächlich am Kreuz mit Ihm. Du bist mit Ihm gestorben! Auf geheimnisvolle Weise warst du dabei, als Er an Seinem Kreuz hing und starb. Dieselben Nägel, die Seine Hände durchbohrten, durchbohrten auch deine. Dadurch fand deine komplette Wiederherstellung und Versöhnung mit dem Vater statt, und du kannst dem durch eigenes Bemühen nichts mehr hinzufügen. Das, was dich vom Vater trennte, also die Sünde, wurde am Kreuz komplett ausgelöscht.

Du musst auch wissen, dass Sünde keine Handlung ist. Im Griechischen wird hierfür das Wort „hamartia“ verwendet, was Zielverfehlung bedeutet. Als eine an Jesus Christus gläubige Person hast du nun durch Ihn das Ziel getroffen und deine sündige Natur, dein zielverfehltes Herz, starb dabei am Kreuz! Im eigentlichen Sinne können wir demzufolge gar nicht mehr sündigen, doch verwende ich hier dieses Wort dennoch, da es den meisten Christen derart geläufig ist.

Röm. 6,2-3 (NGÜ) Niemals! Wir sind doch, was die Sünde betrifft, gestorben. Wie können wir da noch länger mit der Sünde leben? Oder wisst ihr nicht, was es heißt, auf Jesus Christus getauft zu sein? Wisst ihr nicht, dass wir alle durch diese Taufe mit einbezogen worden sind in seinen Tod?

Dein altes Ich wurde damit komplett vernichtet.

Haben wir nun die Freiheit zu «sündigen», oder haben wir Freiheit von der Sünde?

1. Kor. 6,12 (Elb) Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles ist nützlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich will mich von nichts beherrschen lassen.

1. Kor. 10,23 (Elb) Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut.

Paulus wird den Satz, „Alles ist mir erlaubt“, nicht umsonst aufgegriffen haben. Die Gläubigen in Korinth benutzten ihn als Argument bei ihren Meinungsverschiedenheiten. Interessanterweise widerspricht Paulus dieser Behauptung nicht. Er betont auch nicht, dass der Satz nicht stimme. Er sagt nur, dass nicht alles nützlich, resp. hilfreich für uns ist (was für sich schon ein Hammer ist)! Die einzigen Fragen, die uns also beschäftigen dürfen, sind, ob es uns etwas nützt, oder erbaulich, bzw. freiheitsfördernd ist.

Was bedeutet nun die „Lizenz zum Sündigen“ bzw. die Aussage, „alles ist mir erlaubt“, – und was bedeutet es nicht? Die folgende Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Und vorab vor allem eines: Diese Lizenz ist keine Aufforderung, dein Leben oder das von anderen ohne Sinn und Verstand zu ruinieren (obwohl du auch dazu die Freiheit hast) – denn Gott wird dich immer lieben, du bist Sein Kind, du bist erlöst.

  • Auch als Christ wirst du aus der Sicht des Gesetzes falsche Dinge tun – und zwar bis an dein Lebensende
  • Alle deine Sünden sind dir vergeben, du bist von ihnen gereinigt, und sie spielen vor Gott keine Rolle mehr. Das gilt für alle Sünden – vor und nach deiner Bekehrung
  • Es hat keinen Zweck, das «Sündigen» vermeiden zu wollen – das ist der völlig falsche Ansatz. Konzentriere dich lieber auf das neue Leben, das du empfangen hast
  • Je mehr du dich abmühst, nicht zu «sündigen», desto mehr geht es um dich. Lass Gott Sein Werk der Veränderung in dir tun und versuch nicht, selbst nachzuhelfen
  • Du musst nicht alles Böse ausprobieren, das dir in den Sinn kommt – es reicht völlig aus, sich auf das zu beschränken, was dich immer schon gereizt hat
  • Wundere dich nicht, wenn dich das Erlaubte jedoch plötzlich nicht mehr reizt (nachdem es nun nicht mehr verboten ist)
  • Wer das «Sündigen» vermeiden will, wird zwangsläufig unter dem Gesetz enden
  • Wenn du “sündigst”, willst du damit vielleicht deine Lage verbessern. Aber passiert das wirklich? Nützt es dir so, wie du es dir wünschst?
  • Es ist ok, wenn dich dein Tun und Lassen bedrückt – aber du kannst dir überlegen, warum dem so ist. Ist deine Bedrückung ein Resultat des Gesetzes oder das deines neuen Lebens? Mit anderen Worten: Hast du dich unter das Gesetz begeben, das dich anklagt, oder passt dein Handeln einfach nicht zu deinem neuen Leben?
  • Wenn du verstanden hast, dass du neu geboren wurdest, und was das alles beinhaltet, solltest du dich nicht wundern, dass dir das «Sündigen» manchmal schwerfällt
  • Du musst nicht perfekt sein (das müssen nur Gesetzesbefolger), sondern einfach der Mensch, der du bist (die Gnade macht’s möglich)
  • Ohne echte innere Veränderung wirst du weiterhin Sachen machen, die dir und anderen nichts nützen
  • Echte innere Veränderung braucht allerdings Zeit
  • Du musst nicht «sündigen», damit du mehr Gnade bekommst – die Gnade (das ist Christus selbst) besitzt du sowieso
  • Auch wenn du unter der Gnade bist, wirst du dennoch immer wieder “sündigen”, weil deine Veränderung eben Zeit braucht
  • Die Freiheit zum «Sündigen» beinhaltet nicht die Freiheit von allen natürlichen Folgen deines Handelns
  • Aber auch bei den möglichen Folgen unseres Handelns können wir mit Gottes Hilfe rechnen – denn Er will uns immer helfen
  • Erst durch das «Sündigen» wirst du merken, dass so einiges gar keine Sünde ist, oder es längst nicht so interessant ist, wie du dachtest
  • Weil du andere Menschen liebst, wirst du manches auch ganz einfach nicht mehr tun wollen
  • Du wirst nicht „mehr“ «sündigen» als zuvor unter dem Gesetz – es gibt kein mehr und weniger, wenn es um Sünde geht; aber dein «Sündigen» unter der Gnade wird sich anders anfühlen als unter dem Gesetz
  • Wenn du unter diesem oder jenem «Sündigen» leidest, dann denke über die Gnade nach und halte dich vom Gesetz fern
  • Sei dir gewiss, dass dein Handeln Gottes Werk der Veränderung in dir niemals behindern kann (nur deine innere Hingabe an das Gesetz kann das)

Die Lizenz zum «Sündigen», beziehungsweise die Tatsache „Alles ist erlaubt“, ist nichts, was dich ins Unglück stürzen soll. Aber sie ist Teil deiner Freiheit. Du „musst“ lernen, mit dieser Freiheit umzugehen. Denn so zu leben, als sei das «Sündigen» sowohl unter Gesetz als auch unter Gnade total verboten – bleibt ein Leben unter dem Gesetz! Dann macht die Gnade in unserem praktischen Leben gar keinen Unterschied.

Und es wäre schade für deine Jahre auf diesem Planeten, wenn du nur von „Alles ist erlaubt“ weißt – nichts aber von dem Teil der Erlösung, der sich auf dein Leben hier und jetzt bezieht. Gott hat eine Art der Veränderung für dich, die den Satz „Alles ist erlaubt“ nicht nur möglich, sondern sogar nötig macht. Wir alle haben den Drang nach Veränderung in uns – bloß eben nicht die Mittel dazu. Das ist seit Jesus Christus komplett anders geworden. Hüten wir uns aber lieber, Ihm zu sehr helfen zu wollen bei unserer Veränderung!

Traumdeutung 1/4

Durch Träume spricht Gott immer wieder zu uns. Meist sind diese Botschaften jedoch verschlüsselt und deshalb beachten wir sie nicht. Aber durch den Heiligen Geist haben wir Zugang zur göttlichen „Entschlüsselungs-Software”, wie es schon der berühmte König Salomo wusste: “Es ist Gottes Ehre, eine Sache zu verbergen; aber der Könige Ehre ist es, eine Sache zu erforschen.” (Sprüche Salomos 25,2). Wenn wir auf dieser Ebene danach suchen, werden wir das Reden Gottes in unseren Träumen erkennen können. In dieser Videoserie wirst du deine Traumsprache besser verstehen lernen und die Bedeutung von Symboliken kennen lernen. Es wird dir helfen unterscheiden zu können, ob es sich dabei um einen seelsorgerlichen, um einen richtungweisenden, um einen dämonischen, um einen Traum der Verarbeitung usw. handelt.