Prophetischer Dienst Schweiz

Glaubst du an einen gewalttätigen Gott?

Glaubt man der Bibel, dann hat Gott zur Zeit Moses Völkermorde und Tieropfer befohlen (siehe als Beispiel die nachfolgenden Verse im 5. Buch Mose).

Deu 13:2 Wenn ein Prophet oder ein Traumseher in deiner Mitte auftritt und dir ein Zeichen oder Wunder ankündigt Deu 13:3 und dabei sagt: “Lass uns anderen Göttern folgen und ihnen dienen!”, Göttern, die du nicht kennst; und wenn das Zeichen oder das Wunder, das er dir genannt hat, eintrifft, Deu 13:4 dann sollst du nicht auf die Worte jenes Propheten hören oder auf den, der die Träume hat. Denn Jahwe, euer Gott, prüft euch, ob ihr ihn mit Herz und Seele liebt. Deu 13:5 Ihr sollt Jahwe, eurem Gott, folgen und Ehrfurcht vor ihm haben. Seine Gebote sollt ihr halten, seinen Weisungen gehorchen, ihm dienen und ihm treu sein. Deu 13:6 Jener Prophet oder Traumseher aber muss getötet werden. Denn er wollte euch zum Abfall von Jahwe, eurem Gott, verleiten, der euch aus Ägypten herausführte und aus dem Sklavenhaus erlöste. Er wollte dich von dem Weg abbringen, auf dem Jahwe, dein Gott, dir zu gehen befohlen hat. Du sollst das Böse aus deiner Mitte beseitigen. Deu 13:7 Wenn dich dein leiblicher Bruder, dein Sohn, deine Tochter, deine Frau in deinen Armen oder dein bester Freund verführen will und sagt: “Komm, lass uns anderen Göttern dienen!” – Göttern, die weder du noch deine Vorfahren gekannt haben, Deu 13:8 Göttern der Völker, die um euch her wohnen, mögen sie nah oder fern von euch sein, von einem Ende der Erde bis zum andern –, Deu 13:9 dann sollst du ihm nicht nachgeben und nicht auf ihn hören. Du sollst ihn nicht schonen, ihn nicht schützen und kein Mitleid mit ihm haben, Deu 13:10 sondern du musst ihn unbedingt umbringen. Du sollst als Erster Hand an ihn legen, um ihn zu töten, und danach das ganze Volk. Deu 13:11 Du musst ihn zu Tode steinigen, denn er hat versucht, dich von Jahwe, deinem Gott, abzubringen, der dich doch aus dem Sklavenhaus Ägyptens herausgeführt hat. Deu 13:12 Ganz Israel soll es hören, damit sie sich fürchten und nie mehr solch eine böse Sache in deiner Mitte tun. Deu 13:13 Wenn du aus einer deiner Städte, die Jahwe, dein Gott, dir zur Wohnung gibt, die Nachricht hörst, Deu 13:14 es sei ein übles Gesindel aus deiner Mitte hervorgegangen und habe die Einwohner der Stadt verführt und gesagt: “Kommt, lasst uns anderen Göttern dienen!” – Göttern, die ihr nicht gekannt habt –, Deu 13:15 dann sollst du das genau untersuchen, nachforschen und nachfragen. Und wenn sich der Bericht als wahr erweist, wenn es stimmt, dass diese Schandtat in deiner Mitte verübt worden ist, Deu 13:16 dann sollst du an den Einwohnern dieser Stadt den Bann vollstrecken, du sollst sie mit dem Schwert erschlagen, auch ihr Vieh. Deu 13:17 Sämtliche Beute sollst du mitten auf dem Platz aufhäufen und dann die Stadt und ihre ganze Beute anzünden. Sie soll als Ganzopfer für Jahwe, deinen Gott, völlig verbrennen und ewig ein Schutthaufen bleiben. Niemals darf sie wieder aufgebaut werden. Deu 13:18 Von dem Gebannten darf nicht das Geringste in deiner Hand hängen bleiben, damit Jahwe von seinem glühenden Zorn ablässt und dir Barmherzigkeit schenkt; dass er sich über dich erbarmt und dich zahlreich macht, wie er es deinen Vorfahren geschworen hat; Deu 13:19 sofern du auf Jahwe, deinen Gott, hörst und alle seine Gebote hältst, die ich dir heute gebe, dass du tust, was vor Jahwe, deinem Gott, recht ist.


Ein gewalttätiger Gott ist ein Gott nach dem Bild des Menschen. Kann es sein, dass uns das alte Testament nicht die wahre Natur Gottes zeigt, sondern lediglich die Sichtweise der damals lebenden Menschen, da uns Jesus ein ganz anderes Bild über den Vater zeichnet? Paulus sagt uns zudem, dass wir Nachahmer Gottes sein sollen. Da gibt es keine Ausnahme! Sei solange ein Nachahmer Gottes, außer wenn Gott angeblich wütend und gewalttätig ist, dann sei bitte kein Nachahmer Gottes. Wenn dir gesagt wird, dass du ein Nachahmer Gottes bist und Jesus dir Liebe zu unseren Feinden und Gewaltlosigkeit befiehlt, dann, weil Gott gewaltlos ist und Seine Feinde liebt. Die Frucht, die der Geist Gottes hervorbringt besteht immer aus Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung. Denk darüber nach.

Jesus von Nazareth lehrt uns unzweifelhaft: “Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen” (Lukas 6, 27). Auch das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Gleiches lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Bei Jeremia ist z. B. das Gotteswort zu lesen: “Denn ich habe euren Vätern, als ich sie aus Ägypten herausführte, nichts befohlen, was Brandopfer und Schlachtopfer betrifft.” (Jeremia 7, 22)

Jesus sagt sehr ausdrücklich, dass alles, was stiehlt, tötet und zerstört, nicht von Seinem Vater kommt, sondern nur das, was Leben gibt (Joh. 10,10). Es ist niemals okay, das alte Testament zu zitieren, um etwas gutzuheißen und zu unterstützen, das Jesus eindeutig verbietet!

Auf dem Berg der “Verklärung” sprach zudem Gott unmissverständlich zu den Jüngern: “»…Dies ist mein Sohn, mein Auserwählter; auf ihn sollt ihr hören!” (Lk. 9,35) Und in Joh. 10,30 sagt Jesus: “Ich und der Vater sind eins.” Da Jesus und der Vater eins sind, kann die Darstellung eines gewalttätigen, himmlischen Vaters im AT nicht akkurat sein.

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